Rezension: »Die Blutsklavin« von Brenda K. Davies

/ / Allgemein

»Die Blutsklavin« ist der Auftakt zur »Royal Vampires-Reihe« von Brenda K. Davies. Ich habe zwar noch nie etwas von der Autorin gelesen, aber der Klappentext und die Tatsache, dass Vampir-Geschichten mich faszinieren, haben mich dazu bewegt, das Buch lesen zu wollen. Außerdem heißt die Protagonistin Aria und es ist der Name einer meiner Lieblingsfiguren (»Game of Thrones« lässt grüßen).

Leider stellte sich für mich schnell heraus, dass ich mich mit der Protagonistin überhaupt nicht identifizieren konnte. Es gab einige Widersprüche, die es mir unmöglich machten, mich in Aria hineinzuversetzen. Zum Beispiel verachtet sie Vampire, weil sie der Grund dafür sind, dass Aria und ihre Familie sich im Wald verstecken. Kaum taucht der Vampir Braith auf, schon ist ihre Verachtung verflogen. Klar, Aria ist nicht die Erste, die einem Vampir verfällt, den sie anfangs nicht ausstehen kann, aber wie schnell das Ganze bei ihr ging, hat mich sehr irritiert. Ein weiteres Beispiel ist, dass Aria ständig so tut, als ob sie taff ist, dabei ist sie überhaupt nicht durchsetzungsfähig – zumindest war das mein Eindruck.

Braiths Motive konnte ich dagegen etwas mehr nachvollziehen. Es war überzeugend, warum Aria für ihn besonders ist und weshalb er sich für sie interessiert. Dennoch gab es einiges, das mich gestört hat. Beispielhaft dafür sind Momente, in denen er Aria gegenüber besitzergreifend reagiert. Von einem 900 Jahre alten Vampir habe ich in solchen Momenten etwas mehr Reife erwartet.

Die Geschichte war für mich vorhersehbar. Ich denke, dies liegt daran, dass ich schon so viele Vampir- und Liebesgeschichten gelesen habe, dass man mich diesbezüglich mittlerweile nur schwer überraschen kann. Durchaus erfrischend und positiv fand ich jedoch die Idee, dass Vampire diejenigen sind, die herrschen und Menschen sich vor ihnen verstecken. Meistens ist dies in Filmen und Büchern andersherum.

 

Fazit

Bedauerlicherweise konnte mich »Die Blutsklavin« von Brenda K. Davies nicht mitreißen. Dies lag vor allem an der Protagonistin, mit der ich mich überhaupt nicht identifizieren konnte. Die Mensch-Vampir-Konstellation in diesem Buch hat mir dagegen durchaus gefallen.

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Bibliografische Daten
Titel: Die Blutsklavin
Originaltitel: Captured (The Captive Series Book 1)
Autorin: Brenda K. Davies
Verlag: Label SamtRot im FeuerWerke Verlag
ISBN: 978-3-945362-62-4
Genre: Fantasy
Reihe: Royal Vampires 1

—Werbung—
Buch bestellen:
Amazon*

*Hierbei handelt es sich um einen Affiliate-Link von Amazon.de. Solltet ihr über diesen Link einen Kauf tätigen, erhalte ich eine kleine Provision, die der Instandhaltung meines Blogs dient. Der Preis des Produkts ändert sich für euch dadurch NICHT.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Die Grisha-Trilogie von Leigh Bardugo ist bereits vor Jahren zum ersten Mal in Deutschland erschienen. Sie kursiert aber immer noch herum, weshalb ich schon das eine oder andere zufällig aufschnappen konnte. Doch warum habe ich mich erst jetzt dazu entschlossen, den ersten Band »Goldene Flammen« endlich zu lesen? Einen Grund habe ich bereits genannt, und
»Brennen muss Salem« von Stephen King konnte ich mir nicht entgehen lassen, weil ich seit Langem ein großer Fan von Vampirgeschichten bin. Außerdem bin ich gerade dabei, so viele Bücher von King zu lesen, wie es nur geht. Das Einzige, was mich an dem Buch ein wenig abgeschreckt hat, war die Seitenanzahl. Als ich jedoch
»To all the boys I’ve loved before« von Jenny Han hatte ich eigentlich nie auf dem Schirm. Ich hatte mal die Verfilmung bei Netflix gesehen und fand sie ganz niedlich. Kurz danach habe ich erfahren, dass der Film auf einem Buch basiert. Damals verspürte ich jedoch noch keinen Drang, das Buch zu lesen, da es
Tags ,
OBEN