Rezension: ‚Die Spiegelreisende – Die Verschwundenen vom Mondscheinpalast‘ von Christelle Dabos

/ / Allgemein

‚Die Spiegelreisende – Die Verschwundenen vom Mondscheinpalast‘ von Christelle Dabos gehört zu den Büchern, deren Erscheinung ich sehnsüchtig erwartet habe. Als ich Anfang dieses Jahrs den ersten Band der Spiegelreisenden-Saga gelesen habe, war ich sehr von dem World-Building beeindruckt, sodass es für mich klar war, dass ich die folgenden Bände ebenfalls lesen werde. Das Cover finde ich mehr als gelungen, denn es weißt wieder einen Bezug zum Inhalt auf.

 

 

Protagonistin Ophelia legt in diesem Band eine enorme Entwicklung zurück. Sie ist zwar immer noch sehr tollpatschig, aber sie ist viel mutiger geworden. Außerdem setzt sie sich mehr durch. Dies geht vor allem darauf zurück, dass sie dieses Mal öfter auf sich allein gestellt ist. In Anbetracht dessen, dass die Reihe weitere Bände beinhaltet, habe ich anfangs erwartet, dass Ophelias Entwicklung noch auf sich warten lassen wird. Jetzt weiß ich, dass ich mich diesbezüglich getäuscht habe – zum Glück! Die junge Animistin reist dieses Mal leider deutlich weniger durch Spiegel, wie ich es erhofft habe, da ich diese Gabe richtig cool finde. Dafür hat Ophelia die Chance, ihre andere Fähigkeit zu trainieren, nämlich diverse Gegenstände zu „lesen“. Ophelias Schal ist weiterhin ein treuer Freund und Begleiter, der sich für seine Besitzerin immer einsetzt.

 

 
 
 
 
 
Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Ein Beitrag geteilt von Holly (@lady.holly) am

 

Ophelias Verlobter Thorn ist dagegen immer noch kalt und berechnend geblieben. Eine kleine Veränderung hat sich bei ihm dennoch getan (welche das genau ist, müsst ihr herausfinden, indem ihr das Buch lest). Im Vergleich zum ersten Band der Spiegelreisenden-Saga steht Thron dieses Mal mehr im Mittelpunkt, was ich gut fand, da man ihn besser kennenlernt und deshalb mehr Verständnis für seine Art und Weise hat. Jemand, dem man leider nur sehr wenig begegnet ist, ist Archibald, der so ziemlich das Gegenteil von Thron ist. Während der erste stets ernst und in sich gekehrt ist, ist der letztere immer locker drauf und für ein Späßchen zu haben. Ich hoffe, dass Archibald im dritten Band präsenter sein wird. Die Handlung ist stets ereignisreich und spannend. Es entstand nie eine langatmige oder vergleichbare Atmosphäre. Ich wurde immer bestens unterhalten und durfte einige Überraschungen erleben. Ich bin gespannt, wie Dabos die Geschehnisse noch toppen wird.

 

Fazit

In meinen Augen hat der zweite Band der ersten deutlich überholt. Sowohl Dramaturgie, Figuren als auch Spannungserzeugung waren on top. Ich kann November 2019 nicht erwarten, denn da wird endlich der dritte Band der Spiegelreisenden-Saga erscheinen.

Bibliografische Daten:
Titel: Die Spiegelreisende – Die Verschwundenen vom Mondscheinpalast
Originaltitel: La Passe-miroir – Les Disparus du Clairdelune
Autorin: Christelle Dabos
Verlag: Insel Verlag
ISBN: 978-3-458-17826-2
Seiten: 613
Vorgänger: Die Spiegelreisende – Die Verlobten des Winters
Fortsetzung: Die Spiegelreisende – Das Gedächtnis von Babel

—Werbung—
Buch hier bestellen:
Verlag
Amazon*

*Hierbei handelt es sich um einen Affiliate-Link von Amazon.de. Solltet ihr über diesen Link einen Kauf tätigen, erhalte ich eine kleine Provision, die der Instandhaltung meines Blogs dient. Der Preis des Produkts ändert sich für euch dadurch NICHT.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

In seinem Buch »Die Bullet-Journal-Methode« erklärt Ryder Carroll seine Gedanken hinter dem BuJo-Konzept und wie jede_r von uns die Methode für sich nutzen kann. Ich wollte Ryders Buch lesen, weil ich mich bereits seit einiger Zeit mit dem Thema BuJo beschäftige und endlich wissen wollte, was Ryder dazu zu sagen hat. Das Buch bietet die
»Die Blutsklavin« ist der Auftakt zur »Royal Vampires-Reihe« von Brenda K. Davies. Ich habe zwar noch nie etwas von der Autorin gelesen, aber der Klappentext und die Tatsache, dass Vampir-Geschichten mich faszinieren, haben mich dazu bewegt, das Buch lesen zu wollen. Außerdem heißt die Protagonistin Aria und es ist der Name einer meiner Lieblingsfiguren (»Game
Emily Brontës »Sturmhöhe« ist die vierte Schmuckausgabe aus dem Coppenrath Verlag. Genau wie alle anderen Schmuckausgaben ist auch »Sturmhöhe« mit vielen wunderschönen Illustrationen der Künstlerin Marjolein Bastin ausgestattet, die das Lesen zu einem besonderen Erlebnis machen. Der aufwendig gestaltete Einband ist mit Strukturpapier, Hochprägung und Goldfolie verziert. Darüber hinaus beinhaltet das Buch zehn tolle Extras:
OBEN