Rezension: ‚Scherbenwelten: All about love 2‘ von Melina Coniglio

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Achtung: Spoiler, da Teil 2. einer Reihe!

‚Scherbenwelten: All about love 2‘ ist der Abschlussband der ‚All about love‘-Dilogie von Melina Coniglio. Die Handlung setzt nach mehr als fünf Jahren seit den Ereignissen im ersten Band an, als Aiko aus dem Ausland zurückkehrt. Es gibt jedoch Rückblenden, die wichtige Vorfälle wiedergeben. Der Handlungsort ist wieder Ohanami (Japan), die Heimatstadt von Aiko, Kai und Mamoru.

Aiko hat mich sehr beeindruckt. Das ehemals schüchterne Mädchen hatte den Mut, ihre vertraute Umgebung zu verlassen und ist für einige Jahre in die USA gegangen. Ich hätte mich nie getraut, sowas durchzuziehen. Deshalb Respekt dafür an dieser Stelle! Außerdem setzt Aiko noch einen drauf, in dem sie erfolgreich ihr Studium in Psychologie abschließt, um eine Praxis in ihrer Heimatstadt aufzumachen, da sie unbedingt Menschen helfen will. Leider gibt es noch eine andere Seite der Medaille, denn da sind noch ihre Gefühle für Mamoru, die Aiko keine Ruhe bereiten. Dies liefert jedoch zusätzlichen Zündstoff und sorgt für Spannung.

Sehr gefreut hat mich, dass Mamoru sich endlich zusammengerissen hat. Ich hatte schon befürchtet, dass es mit ihm nicht gut ausgehen wird. Er hat eine Ausbildung abgeschlossen und einen Job gefunden, der ihm Spaß bereitet. Über Aiko ist Mamoru aber genauso wenig hinweg wie sie über ihn. Mamorus Cousine Mila ist ebenfalls mit von der Partie, allerdings taucht sie seltener als im ersten Teil auf. Sie nimmt Mamoru immer noch in Schutz, was verständlich ist, da die beiden sich sehr nahestehen.

Kai ist immer noch derselbe charmante Typ, der er vorher war und versucht, sich von niemanden unterkriegen zu lassen. Ich mag seine positive Einstellung und dass er jederzeit für seine Freunde da ist. Frischen Wind bringen in die Geschichte der 21-jährige Shinichi und der 18-jährige Satoshi. Shinichi verdreht Aiko ganz schön den Kopf und verbirgt einige düstere Geheimnisse. Shinichi arbeitet in Aikos Praxis als Praktikant und ist gerade dabei herauszufinden, was er wirklich will.

Der Schreibstil hat mir besser gefallen als in ‚Scherbenbilder‘, da dieses Mal deutlich weniger Wortwiederholungen vorhanden waren. Allerdings haben die Rückblenden manchmal für Verwirrung gesorgt. Die Figuren haben sich weiterentwickelt, obwohl sie es nicht leicht hatten. Die Atmosphäre ist mindestens genauso schmerzhaft, emotional und dramatisch wie im ersten Band.

Fazit

‚Scherbenwelten – All about love 2‘ ist ein gelungener Abschluss. Ich empfehle die Dilogie jedem, der emotionsgeladene Geschichten mag. Aiko, Kai und Mamoru werden mir für immer im Gedächtnis bleiben.

Vielen Dank an die Autorin für das Rezensionsexemplar!

Bibliografische Daten:
Titel: Scherbenwelten – All about love 2
Autorin: Melina Coniglio
Verlag: AAVAA Verlag
ISBN: 9783845926902
Seiten: 255
Genre: Liebesroman
Reihe: All about love-Dilogie, Teil 2

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Meine Rezension zu ‚Scherbenbilder‘ von Melina Coniglio
(Teil 1. der ‚All about love‘-Dilogie)

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