Rezension: ‚Saligia – Spiel der Todsünden‘ von Swantje Oppermann

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Als ich das Cover von ‚Saligia – Spiel der Todsünden‘ gesehen habe, war es Liebe auf den ersten Blick. Die Illustration hat mich sofort neugierig gemacht. Als ich dann den Klappentext gelesen habe, war es endgültig um mich geschehen und ich musste das Buch so schnell es geht, lesen. Im Mittelpunkt des Geschehens steht Keira, die eine sogenannte Saligia ist, da sie eine der sieben Todsünden verkörpert.

Der Zorn bestimmt Keira und sie bestimmt den Zorn, denn er ist Keiras Superkraft. Da Keira mit ihren 16 Jahren noch jung ist, muss sie erst lernen, mit ihrer Begabung richtig umzugehen. Meistens hat der Zorn Keira unter Kontrolle und nicht umgekehrt. So passiert es oft, dass die Schülerin schnell wütend wird, weshalb sie bereits in die eine oder andere Schlägerei verwickelt wurde. Die meisten Menschen halten sich deshalb von ihr fern. Zur Keiras Verteidigung muss man aber sagen, dass ihr aggressives Verhalten von ihrer Umgebung gefördert wird. Ihre Mitschüler sind alles andere als nett und freundlich. Elterliche Liebe kennt Keira auch nicht, da ihre Mutter sehr abweisend ist.

Außer Keira gibt es noch andere Saligia, die dieselbe oder eine andere Todsünde verkörpern. Zusammen mit der Protagonistin begegnet die Leserschaft im Laufe der Handlung deshalb verschiedenen Figuren, die von Hochmut, Habgier, Lust, Zorn, Völlerei, Neid und Trägheit getrieben werden. Zu diesen Charakteren zählen zum Beispiel Keiras Mitbewohnerinnen Avery (Habgier), Scarlett (Lust), Gray (Hochmut), Brooke (Neid) und Claudia (Trägheit). Diese bunte Mischung sorgt oft für Spannungen, die ich sehr gern mitverfolgt habe.

Die Spannung wird von Anfang bis Ende aufrechterhalten, weshalb ich das Buch innerhalb weniger Stunden beendet habe. Was es mit den Todsünden auf sich hat, wird während der Handlung erklärt, sodass man als Leser_in keine Vorkenntnisse auf diesem Gebiet braucht. Der Schreibstil ist fesselnd und ich habe mir gewünscht, das Buch hätte mehr Seiten. Die Idee der Autorin, Todsünden als übernatürliche Kraft zu benutzen, fand ich erfrischend und neu, da ich etwas Ähnliches bisher noch nicht gelesen habe.

Fazit

‚Saligia – Spiel der Todsünden‘ überzeugt mit einer starken Protagonistin und spannender Handlung. Das Buch ist für diejenigen geeignet, die perfekte Superhelden satthaben und es etwas düster mögen. Ich hoffe, die Autorin wird bald eine Fortsetzung veröffentlichen, da Einiges ungeklärt blieb.

Vielen Dank an das vorablesen-Team und den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Bibliografische Daten:
Titel: Saligia – Spiel der Todsünden
Autorin: Swantje Oppermann
Verlag: BELTZ & Gelberg
ISBN: 978-3-407-74960-4
Seiten: 343
Genre: Jugendliteratur

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2 Comments to “ Rezension: ‚Saligia – Spiel der Todsünden‘ von Swantje Oppermann”

  1. Das Buch ist schon lange auf meiner Wunschlisten. Ich finde auch, dass das Cover MEGA gut ist.
    Bin gespannt.
    LG

    1. Endlose Seiten sagt:Antworten

      Hallo Sylvia,
      danke für deinen Kommentar. Ich fand die Geschichte erfrischend und würde auf jeden Fall den zweiten Teil lesen, wenn es einen gegeben hätte 🙂

      LG

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