Rezension: ‚Das Sketchnote Handbuch‘ von Mike Rohde

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Als Studentin bin ich es mittlerweile gewöhnt, wöchentlich mehrere Seiten Notizen zu produzieren. Am liebsten würde ich jedes Wort aufschreiben, das der Prof sagt, um sich an alles genau erinnern zu können. So kommt es nicht selten vor, dass meine Mitschriebe mich verwirren, weil sie unübersichtlich und unstrukturiert sind. Deshalb begab ich mich auf die Suche nach einer Methode, die Klarheit und Struktur in meine Notizen bringt. Dabei bin ich auf das Buch ‚Das Sketchnote Handbuch‘ von Mike Rohde gestoßen, der auf einige Jahre als Sketchnoter zurückblicken kann. Erschienen ist das Buch im mitp-Verlag, welcher sich auf die Bereiche IT & Web, Business & Marketing und Fotografie & Grafik spezialisiert hat.

‚Das Sketchnote Handbuch‘ besteht aus sieben Kapiteln. Am Ende jedes Kapitels gibt es eine kurze Zusammenfassung, die die Kernaussagen nochmal verdeutlicht. Neben Mike Rohde kommen zwischendurch andere Sketchnoter zu Wort, die sich selbst und ihren Sketchnote-Style vorstellen. Dies sorgt für eine nette Abwechslung und zeigt, dass es mehrere Arten gibt, Sketchnotes anzufertigen.


Sketchnotes sind visuelle Notizen, die aus einer Mischung aus Handschrift, Zeichnungen, Handgezeichneter Typografie, Formen und grafischen Elementen wie Pfeilen, Kästen & Linien bestehen.” – Zitat (‚Das Sketchnote Handbuch‘ von Mike Rohde, Seite 2)

Im ersten Kapitel werden die Grundlagen abgedeckt. Der Autor erklärt, was Sketchnotes sind und versucht, die Angst vor dem weißen Blatt zu nehmen. Im zweiten Kapitel werden Vorteile von Sketchnotes vorgestellt und welchen Nutzen man aus ihnen ziehen kann. Im dritten Kapitel steht das Zuhören im Mittelpunkt. Richtiges Zuhören ist nämlich viel wichtiger als künstlerische Begabung beim Erstellen von Sketchnotes, weshalb der Autor diesem Thema auch ein eigenes Kapitel widmet. Im Anschluss geht es um den Prozess. Sprich: die Vorbereitung, den Ablauf und die Nachbereitung von Sketchnotes. Natürlich können Sketchnotes spontan irgendwo hingekritzelt werden. Aber der Autor beweist, dass es effizienter ist, wenn man sich vorab einige Gedanken macht.

Womit wir schon beim fünften Kapitel angekommen sind, denn hier geht es um die verschiedenen Sketchnote-Typen. Dabei sind der Fantasie eigentlich keine Grenzen gesetzt. Man kann Sketchnotes linear, radial, vertikal oder modular anfertigen. Man kann sich aber auch für die Pfad-, Säulen- oder Popcorn-Form entscheiden. Es bleibt einem selbst überlassen, wofür man sich entscheidet. Im vorletzten Kapitel werden die zwei Sketchnotes-Ansätze vorgestellt. Im siebten und letzten Kapitel geht es um Sketchnote-Fähigkeiten und -Techniken.

‚Das Sketchnote Handbuch‘ von Mike Rohde (Seite 125)

‚Das Sketchnote Handbuch‘ beinhaltet zahlreiche Illustrationen, die für mich sehr inspirierend waren. Gestaltet ist das Buch in den Farben Orange, Schwarz, Grau und Weiß. Mike Rohde gibt viele Tipps, die von jedem umgesetzt werden können. Man muss kein Maler oder künstlerisch begabt sein, um Sketchnotes zu erstellen. Man kann seiner Kreativität einfach freien Lauf lassen. Irritiert haben mich aber einige Sätze/Texte in Großbuchstaben. Wahrscheinlich wollte der Autor auf diese Weise seine Botschaft nochmal deutlich machen oder sicher gehen, dass seine Aussagen der Leserschaft in Erinnerung bleiben. Etwas kleinere Schrift wäre meiner Meinung nach ausreichend gewesen und würde zudem Platz sparen.


‚Das Sketchnote Handbuch‘ von Mike Rohde enthält viele hilfreiche Tipps. Der Autor erklärt aber nicht einfach nur, sondern animiert zum Handeln, weshalb ich das Buch auch als eine Art Motivationsbuch sehe. Ich werde mich in Zukunft mehr mit Sketchnotes beschäftigen und versuchen, Rohdes Tipps zu beherzigen.

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Bibliografische Daten:
Titel: Das Sketchnote Handbuch
Autor: Mike Rohde
Verlag: mitp
ISBN: 9783826682032
Seiten: 224

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