Rezension: ‚Der letzte Wunsch‘ von Andrzej Sapkowski

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Das Buch ‚Der letzte Wunsch‘ von dem polnischen Autor Andrzej Sapkowski besteht aus mehreren Kurzgeschichten, deren Hauptfigur der fiktive Hexer Geralt von Riva ist. Geralts Geschichte wird in zwei Handlungssträngen erzählt; der eine handelt von seinem Aufenthalt in einem Tempel, der andere schildert Geralts Abenteuer. Die Hexer-Saga erschien zum ersten Mal bereits in den 90ern Jahren und wurde seitdem in mehrere Sprachen übersetzt. Den endgültigen Anstoß zum weltweiten Erfolg gab der Buchreihe aber das Videospiel ‚The Witcher 3: Wild Hunt‘, das auf Sapkowskis Romanreihe basiert und im Jahr 2015 veröffentlicht wurde.

Die Gestaltung des Covers gefällt mir sehr gut, da es einen Bezug zum Inhalt gibt. Der Wolfskopf mit gebleckten Fangzähnen wurde nämlich nicht zufällig gewählt. Es ist das Zeichen der Wolfsschule, das Geralt als Medaillon an einer Kette immer bei sich trägt. Den Grund dafür möchte ich aber nicht verraten. Was es mit dem Medaillon auf sich hat, erfahrt ihr, wenn ihr das Buch lest 😉

Geralt von Riva wuchs in einem Ort namens Kaer Morhen auf, wo er zum Hexer ausgebildet wurde, um anschließend in die Welt hinausgeschickt zu werden, um das Böse zu bekämpfen. Geralts Markenzeichen sind seine weißen Haare und zwei Schwerter. Auch wenn Geralt immer wieder betont, dass sein Job lediglich darin besteht, gegen Bezahlung Monster zu töten und er versucht, sich aus fremden Angelegenheiten raus zuhalten, wird im Laufe der Handlung mehr als einmal deutlich, dass er kein gefühlloses Ungeheuer ist, als das er gesehen wird. Im Gegenteil, Geralt hilft da, wo er kann und ist ein Freund der Gerechtigkeit.

Auf seinen Reisen wird Geralt in verschiedene Geschichten verwickelt. Dabei wird er manchmal von seinen Freunden begleitet, wie zum Beispiel dem berühmten Troubadour und Dichter Rittersporn, der Geralt durch sein loses Mundwerk oft in Schwierigkeiten bringt. Meistens ist Geralt jedoch nur mit seiner Stute, die er liebevoll Plötze nennt, unterwegs. In ‚Der letzte Wunsch‘ begegnet der Hexer Elfen, Gnomen und anderen Wesen, die von Menschen gefürchtet und ausgegrenzt werden. Der humorvolle und sarkastische Schreibstil des Autors hat mich von Beginn an mitgerissen, sodass ich keine Ruhe hatte, bis ich am Ende angelangt war. Auch wenn die Welt von Geralt außergewöhnlich und einzigartig ist, werden in dem Buch viele bekannte Märchen auf die Schippe genommen, was die Komik des Erzählstils noch verstärkt.

 

Fazit

Aus meiner Sicht sollte nicht nur das Buch ‚Der letzte Wunsch‘, sondern die gesamte Hexer-Saga allen, die gerne Fantasy lesen, bekannt sein. Wer bisher noch nicht in Geralts Welt eingetaucht ist, hat meiner Meinung nach wirklich was verpasst.

 

 

 

 

 

 

Vielen Dank an den dtv Verlag für das Rezensionsexemplar!

 

 

Bibliografische Daten:
Titel: Der letzte Wunsch
Autorin: Andrzej Sapkowski
Verlag: dtv
ISBN: 978-3-423-20993-9
Seiten: 384
Genre: Fantasy
Reihe: Band 1. der Hexer-Saga
Fortsetzung: Das Schwert der Vorsehung

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Meine Rezension zu ‚Das Schwert der Vorsehung‘ von Andrzej Sapkowski (Band 2. der Hexer-Saga)

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