Rezension: ‚The One Best Man‘ von Piper Rayne

/ / Frauenroman, Rezension

Nach ihrer Scheidung landet Victoria wieder in ihrer Heimatstadt Chicago, wo sie sich eine Pause von Männern gönnen will. Ihre Pläne werden jedoch von Reed durchkreuzt, den sie aus der Vergangenheit kennt und der versucht, sie mit allen Mitteln zu umwerben. Doch Victoria erstickt jeden Annäherungsversuch im Keim, da Reed Anwalt ist und mit denen will Vic nie wieder etwas zu tun haben. Wird es Reed gelingen, Victoria zu überzeugen oder vergeudet er nur seine Zeit?

Meine Meinung

Was war ich traurig, als die ‚San Francisco Hearts‘-Reihe von Piper Rayne zu Ende war. Mein Leserherz schmerzte, weil ich nicht wusste, wann etwas Neues von dem Autorinnenduo erscheinen wird und war schon so verzweifelt, dass ich mir ihre anderen Bücher auf Englisch holen wollte. Doch vor einiger Zeit erreichte mich die freudige Nachricht, dass Piper Rayne eine brandneue Reihe am Start haben. Der erste Band namens ‚The One Best Man‘ gibt es erst seit einigen Tagen zu kaufen und ich musste ihn natürlich sofort lesen.

Man muss erst seinen eigenen Weg finden, bevor man ihn mit jemandem teilen kann.“ – Zitat (Pos. 156)

Die Geschichte wird aus der Sicht der Protagonistin Victoria erzählt, die nach ihrer Scheidung zu ihrer Mutter nach Chicago zieht. Da sie sehr jung geheiratet hat, will sie sich nun Zeit für sich selbst nehmen, weshalb Bekanntschaften mit dem männlichen Geschlecht für sie erstmal zweitrangig sind. Victoria mochte ich auf Anhieb, weil sie selbstbewusst, verantwortungsvoll und sehr witzig ist. Außerdem bewundere ich an ihr, dass sie aus ihren Fehlern gelernt hat.

Ihr männlicher Gegenpart Reed ist genauso humorvoll und offen wie Victoria, weshalb sich die beiden besonders am Anfang der Geschichte viele Wortgefechte und Neckereien liefern. Doch wer jetzt einen Bad Boy erwartet, hat sich gewaltig geschnitten. Wenn es sein muss, kann Reed bestimmend und frech sein, denn schließlich ist er Anwalt. Aber alles in einem ist er ein sehr lieber und respektvoller Kerl, der weiß, wie man eine Frau richtig behandelt.

‚The One Best Man‘ ist genauso humorvoll und leidenschaftlich geschrieben, wie man es bereits von den Autorinnen kennt. Ich habe jedes Wort wie ein Schwamm aufgesogen und war traurig, dass die Geschichte schnell vorbei war. Die 350 Seiten habe ich beim Lesen nicht mal gemerkt, weil ich so vertieft in die Geschehnisse war. Besonders gefallen hat mir die Figurenkonstellation. Ich konnte sowohl Reeds als auch Victorias Handlungen nachvollziehen und konnte verstehen, weshalb Vic ihren alten Bekannten zunächst auf Abstand hält.

Fazit

‚The One Best Man‘ ist ein richtig gut gelungener Auftakt und ich kann es wirklich kaum erwarten, bis der zweite Band erscheint. Darin wird es um Victorias Freundin Chelsea gehen, die es den Männern ebenfalls nicht leichtmachen wird. Ich freue mich, dass Piper Rayne wieder zurück sind und hoffe, dass ich noch viele Bücher von den Autorinnen lesen werde. An dieser Stelle gibt es von mir eine klare Leseempfehlung, für alle, die, witzige und leidenschaftliche Liebesgeschichten mit starken Frauen mögen.

Vielen Dank an den Forever by Ullstein Verlag und das NetGalley-Team für das Rezensionsexemplar!

Bibliografische Daten:
Titel: The One Best Man
Originaltitel: Manic Monday
Autorenduo: Piper Rayne
Verlag: Forever by Ullstein
ISBN: 139783958183377
Seiten: 350
Reihe: Band 1 aus der Reihe ‚Love and Order‘
Fortsetzung: The One Right Man

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