Rezension: ‚Mord nach Strich und Faden‘ von Frances Brody

/ / Krimi, Rezension

 

Als die Hobbydetektivin Kate Shackleton von ihrer Freundin Tabitha gebeten wird, ihren vermissten Vater zu finden, stößt sie auf viele Geheimnisse, die nicht dazu bestimmt waren, gelüftet zu werden. Dabei wird Kate immer mehr in Intrigen verstrickt, sodass sie nicht mehr weiß, was oder wem sie noch glauben soll. Wird es Kate gelingen, Tabithas Vater zu finden oder ist dieser Fall eine Nummer zu groß für sie?

 

Meine Meinung

‚Mord nach Strich und Faden‘ ist mein erstes Buch von Frances Brody. Ich wollte es lesen, weil ich Detektivgeschichten liebe und ich es mag, wenn die Handlung in England spielt.

Die 31-jährige Kate Shackleton ist eine moderne Frau, die sich von niemanden einschüchtern lässt. Wie es sich für eine gute Detektivin gehört, ist sie eine aufgeweckte und neugierige Person. Außerdem ist Kate sehr hilfsbereit und kann sich in die Lage anderer Menschen versetzen. Zu Detektivarbeit ist sie gekommen, indem Kate in der Nachkriegszeit Frauen geholfen hat, ihre vermissten Männer zu finden. Tabithas Vater ausfindig zu machen, ist aber Kates erster großer Fall. Kates Ehemann Gerald wird seit vier Jahren vermisst, aber sie weigert sich daran zu glauben, dass er tot ist. Kate hofft, dass Gerald noch lebt und er eines Tages nach Hause zurückkehrt. Außerdem ist Kate eine begeisterte Fotografin, die am liebsten Menschen fotografiert.

‚Mord nach Strich und Faden‘ ist ein ruhiger Krimi, bei dem es mehr darum geht, Rätsel zu lösen als um wilde Verfolgungsjagden, weshalb die Geschichte dem einen oder anderen vielleicht etwas langatmig vorkommen wird. Mir hat es sehr gefallen, dass man nebenbei viel über die damalige Zeit erfahren konnte. Aus meiner Sicht ist es Brody darüber hinaus gelungen, die Leserschaft mit verschiedenen Informationen zu verwirren, sodass man seinen Verdacht immer wieder ändern musste. Was mir nicht so gut gefallen hat, ist, dass die Kapitelüberschriften viel über den jeweiligen Inhalt verraten. Ab Mitte des Buches konnte ich mir bereits denken, was passieren wird, als ich den Titel des Kapitels gelesen habe. Ich hätte die Kapitel lieber durchnummeriert, um die Spannung zu erhalten.

 

Fazit

Meiner Meinung nach ist ‚Mord nach Strich und Faden‘ ein eher mittelmäßiger Krimi, weil für mich das Drumherum interessanter war als die Ermittlung, die im Vordergrund stand. Ich empfehle dieses Buch allen, die ruhige Krimis und emanzipierte Protagonistinnen mögen.

 

 

 

 

 

 

Vielen Dank an das Lesejury-Team und den Bastei Lübbe Verlag für das Rezensionsexemplar!

 

 

 

Bibliografische Daten:
Titel: Mord nach Strich und Faden
Autorin: Frances Brody
Verlag: Bastei Lübbe
ISBN: 978-3-404-17686-1
Seitenzahl: 431
Altersempfehlung des Verlags: Ab 16 Jahren
Teil dieser Reihe: Kate Shackleton ermittelt
Fortsetzung: Mord braucht keine Bühne

 

Buch hier bestellen:

Verlag (Werbung)
Amazon* (Werbung)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

*Hierbei handelt es sich um einen Affiliate-Link von Amazon.de. Solltet ihr über diesen Link einen Kauf tätigen, erhalte ich eine kleine Provision, die der Instandhaltung meines Blogs dient. Der Preis des Produkts ändert sich für euch dadurch NICHT.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

»Mad about the Medic« ist der dritte und damit der letzte Teil der »Saving Chicago«-Trilogie von Piper Rayne. Dieses Mal geht es um Luca und seine Liebesgeschichte. Da ich die beiden Vorgänger »Flirting with Fire« und »Crushing on the Cop« ebenfalls gelesen habe und gut fand, wollte ich mir den finalen Band nicht entgehen lassen,
In dem ersten Band der »Die Klingen der Wächter«-Reihe von Xianzhe Xu stehen der Kopfgeldjäger Daoma und sein Sohn Xiaoqi im Mittelpunkt. Der Comic spielt im 7. Jahrhundert des alten China in der Übergangsphase zwischen den Dynastien der Sui und der Tang. Der Bezug zur chinesischen Geschichte wird dabei anhand von verschiedenen Figuren hergestellt, die
Der »Fitness Lifestyle Planer« von Sophia Thiel ist nicht nur ein Organizer, sondern fungiert auch als Mahlzeitenplaner, Erfolgstracker und vieles mehr. In erster Linie ist er aber dafür gedacht, sein Fitnessjahr durchzuplanen. Das Cover hat aus meiner Sicht eine eher mädchenhafte Farbe, weshalb ich mir vorstellen kann, dass mehr Frauen nach diesem Planer greifen, als
OBEN