Rezension: „Fighting to be Free – Nie so begehrt“ von Kirsty Moseley

/ / Buch des Monats, Rezension, Roman

 

 

Es sind nun drei Jahre her, als Jamie und Ellie sich das letzte Mal gesehen haben. Beide leiden aber immer noch unter ihrer herzzerreißenden Trennung. Während Jamie in New York in kriminelle Machenschaften verwickelt ist, hat sich Ellie ein Leben in London aufgebaut. Doch aufgrund eines tragischen Vorfalls muss Ellie wieder nach Hause zu ihrer Familie reisen. Dort kommen ihr nicht nur Erinnerungen hoch, sondern sie begegnet auch Jamie. Kann aus den beiden wieder ein Paar werden?

 

Meine Meinung

„Fighting to be Free – Nie so begehrt“ ist die Fortsetzung von „Fighting to be Free – Nie so geliebt“ von Kirsty Moseley. Erzählt wird wieder aus Jamies und Ellies Perspektive. Die Handlung beginnt drei Jahre später und man merkt sofort, dass die Figuren erwachsener geworden sind und sich weiterentwickelt haben. Nachdem ich den ersten Teil einfach verschlungen habe und der böse Cliffhanger am Ende mir die ganze Zeit zu schaffen machte, habe ich es nicht mehr länger aushalten können und mir den zweiten Teil gekauft. Nun habe ich meine Neugier gestillt und muss sagen, dass ich von dem Buch total begeistert bin. 😊 😍

Zu Beginn des Buches erfährt man, dass Ellie sich nach ihrer Weltreise in London niedergelassen hat und dort erstmal auch bleiben will, auch wenn ihre Familie weiter in New York lebt. Auch wenn Ellie inzwischen mit jemanden zusammen ist, kann sie nicht aufhören, an Jamie zu denken, da er ihre große Liebe war oder besser gesagt, immer noch ist. Nach der Trennung hat sich Ellie sehr verändert. Sie ist nicht mehr die immer gutgelaunte Cheerleaderin aus dem ersten Teil, die immer im Mittelpunkt stand. Ihre große Leidenschaft, das Zeichnen und Entwerfen von Kleidung, hat sie aufgegeben. Sie hat ihr altes Leben in New York gelassen und möchte einen Neuanfang wagen. Ich muss sagen, dass ich etwas geschockt war, dass Ellie nun in London wohnt, da sie im ersten Teil ein Familienmensch war und nun so weit entfernt von ihrer Heimat lebt. Dies zeigt auch, wie sehr Jamie sie verletzt hat. Ellie war mir in diesem Teil noch sympathischer als im ersten, da sie ehrlich, bodenständig und charakterstark ist.

Aber nicht nur Ellie hat sich verändert, sondern auch Jamie. Als er mit Ellie zusammen war, hat er sich bemüht, aus der Kriminalität auszusteigen. Inzwischen ist er nicht nur mittendrin, sondern hat die Geschäfte von seinem ehemaligen Boss Brett übernommen. Jamie wird von vielen respektiert und gefürchtet, da er bereits einen gewissen Ruf in dieser „Branche“ hat und er Gewalt nicht scheut. Nach außen ist er aggressiv, kaltherzig und extravagant. Was nur wenige wissen ist, dass dies alles nur Fassade ist. Am meisten wünscht sich Jamie, dass Ellie ihm eine zweite Chance gibt.

Im zweiten Teil gab es sowohl neue als auch bereits bekannte Nebencharaktere. Man lernt Ellies Oma kennen, die eine nette und fürsorgliche Dame ist. Auch böse Antagonisten haben nicht gefehlt. Stets haben sich irgendwelche Typen Jamie und Ellie in den Weg gestellt und ihnen das Leben schwergemacht.

Insgesamt finde ich den zweiten Teil viel dramatischer als den ersten. Die Geschichte wird von viel Schmerz und Leiden begleitet und man wünscht sich beim Lesen, dass es für die Protagonisten gut ausgehen mag. Was die Spannung angeht, so war es aus meiner Sicht von Beginn bis zum Ende sehr spannend, was mir im ersten Teil etwas fehlte. Ich habe mit Jamie und Ellie mitgefiebert und konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Es macht mich sogar etwas traurig, dass die Reihe zu Ende ist, da mir die Figuren ans Herz gewachsen sind. Was mir aufgefallen ist, dass im Vergleich zu dem ersten Teil dieses Mal deutlich wenige prickelnde Szenen vorhanden waren. Dies bewerte ich jedoch nicht als negativ. Der Fokus lag dieses Mal auf den Gefühlen der Figuren und wie sie wieder zueinander finden.

 

Fazit

Zusammenfassend kann ich sagen, dass mir der zweite Teil viel besser gefallen als der erste. Kirsty Moseley hat wirklich tolle Figuren erschaffen, die mir nahegegangen sind. Von mir gibt es auf jeden Fall eine Leseempfehlung, auch wenn der erste Teil mich nicht zu 100 % überzeugen konnte.

 

 

 

 

 

Bibliografische Daten:
Titel: „Fighting to Be Free – Nie so begehrt“
Originaltitel: „Worth Fighting For“
Autorin: Kirsty Moseley
Verlag: MIRA Taschenbuch
ISBN: 978-3956497346
Seitenanzahl: 464
Reihe: Teil 2. der „Fighting to be Free“-Reihe

 

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