Rezension: „Big Rock – Sieben Tage gehörst du mir“ von Lauren Blakely

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(Bildquelle: www.harpercollins.de)

 

Junggeselle Spencer bittet seine beste Freundin Charlotte eine Woche lang seine Verlobte zu spielen. Die beiden kennen sich schon seit Ewigkeiten und würden nie etwas miteinander anfangen. Ihre Rolle als glückliches Pärchen spielen sie jedoch so gut, dass sie echte Gefühle füreinander entwickeln. Wird am Ende aus besten Freunden doch noch ein Paar?

 

Meine Meinung

Seit der Erscheinung, hat Big Rock von Lauren Blakely mich sehr neugierig gemacht, da das ganze Buch aus der Sicht eines Protagonisten und nicht einer Protagonistin geschrieben ist. Das Cover sah auch interessant aus und ich habe mich gefragt, was es mit dem schönen Ring auf sich hat. Vor einigen Tagen konnte ich meine Neugier endlich stillen und muss gestehen, dass ich leider etwas enttäuscht bin.

Spencer ist reich, attraktiv und für meinen Geschmack etwas eingebildet. Der charmante Junggeselle ist ein Frauenmagnet. Er hat regelmäßig eine neue Schönheit am Start und möchte keine Beziehungen eingehen. Er hat ein gutes Verhältnis zu seiner Familie, was in diesem Genre selten der Fall ist. Oft ist die Hauptfigur traumatisiert von Erlebnissen aus der Kindheit oder hat ein schlechtes Verhältnis mindestens zu einem Elternteil. Was mir an Spencer gefallen hat, ist, dass er immer gut gelaunt und witzig ist. Er betrachtet das Leben immer mit einem Augenzwinkern, was dazu führt, dass Menschen sich in seiner Nähe immer wohl fühlen.

Charlotte ist schon seit Jahren mit Spencer befreundet. Sie arbeiten sogar zusammen. Aus Spencers Sicht wird sie beschrieben, als jemand, der stets die Wahrheit sagt. Sie ist freundlich, aufgeschlossen und liebenswert. Da man sie nur aus Spencers Sicht kennt, fiel es mir schwer, eine Verbindung zu ihr herzustellen bzw. mich mit ihr zu identifizieren. Charlotte konnte mich nicht überzeugen, da es meiner Meinung nach viel mehr um Spencer ging, als um sie. Für mich war sie mehr eine Neben- als eine Hauptfigur.

Das Buch lässt sich sehr leicht lesen. An vielen Stellen war es witzig, mehr aber auch nicht. Mir fehlen eine gewisse Tiefe und die Handlung empfand ich als vorhersehbar.

Ich konnte den beiden Protagonisten leider nicht abkaufen, dass sie sich erst jetzt ineinander verlieben, obwohl sie sich schon lange kennen. Sie arbeiten zusammen und verbringen fast jeden Tag miteinander. Sie entwickeln erst Gefühle, als sie intim miteinander werden. Meiner Meinung nach wäre es ihnen schon früher aufgefallen, wenn sie sich gegenseitig anziehend gefunden hätten.

Das Klischee, dass Männer immer an Sex denken, wurde in diesem Buch auf jeden Fall bestätigt. Der arme Spencer wird schon beim Anblick von Charlotte „wuschig“ und weiß nicht, was er noch tun soll. Wieso ist es ihm nicht schon früher passiert? Schließlich sieht er Charlotte fast jeden Tag.

 

Fazit

Leider konnte mich Big Rock nicht überzeugen, obwohl ich mich so sehr drauf gefreut habe, dieses Buch zu lesen. Ich finde die Idee, dass ein Buch in diesem Genre komplett aus der Sicht eines Mannes geschrieben ist, toll. Aber Spencer und Charlotte haben mich einfach nicht berührt, da es aus meiner Sicht viele Ungereimtheiten gab.

 

 

Buchdetails
Titel: Big Rock – Sieben Tage gehörst du mir
Originaltitel: Big Rock
Autorin: Lauren Blakely
Erscheinungsdatum: 10.07.2017
Verlag: MIRA Taschenbuch
ISBN: 9783955766474
Seitenanzahl: 304
Genre: Erotik

 

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